Ich weiß gar nicht, wo genau dieser Traum wirklich anfängt. Ich bin in mitten einer großen Wiese, oder auch am Rand davon. So ganz kann ich das gar nicht sagen, denn der Traum ist sehr unklar. ...So wie alle meine Träume.

Jedenfalls bin ich nicht alleine, zumindest nicht am Anfang. Drei andere Menschen begleiten mich, es könnten Freunde sein, ich weiß es nicht. Ich sehe ihre Gesichter nicht, was mich bis dahin aber nicht beunruhigt, da sich alles so vertraut anfühlt, richtig anfühlt.
Wir streifen nun zu viert durchs hohe Gras, weiter hinten kann ich immer mal wieder durch die einzelnen Halme ein paar Zelte sehen und ich vermute mal, dass es unsere sind. Von der Tageszeit her, würde ich schätzen dass es gegen Abend ist, es dämmert, ein wenig Nebel, aber durch ein kleines Lagerfeuer, welches die Zelte erhellen lässt, ist es auf eine gewisse art und weise sehr beruhigend, ich kann schon fast das klamme Gras riechen.

Jedoch erreiche ich die Zelte nie, plötzlich ist es wie ein Szene-Wechsel und ich befinde mich am Rand einer Villa. Oder besser, am Rande des Hinterhofs dieser Villa. Hinter der Villa ist ein großer Teich mit ungereaden Steinwegen und ein paar Sitzbänken hier und da. Es ist bereits dunkel geworden aber überall sehe ich helles, warmes Licht. Fakeln und kleine kerzen, die auf Seerosen durch den Teich langsam umhertreiben. Ich kann Menschen sehen, sie bewegen sich langsam, scheinen umherzuspazieren aber ich höre keine Stimmen, gar nichts.

Ich bewege mich langsam auf den Teich zu, die anderen scheint es nicht zu stören, sie ignorieren mich sogar. Wieder achte ich nicht darauf, wer an mir vorbei geht, oder an wem ich vorbei gehe, es fühlt sich einfach nur richtig an, inmitten der Anderen spazieren zu gehen.

Nach einer Weile beginnen alle anderen nach und nach Hineinzugehen, ich folge einer kleineren Gruppe, bin jedoch schneller als sie. Dann, an der Tür angekommen, öfnet sich diese wie von selbst und ich erschrecke mich, sehr sogar. Ich blicke hinein und erkenne erst jetzt das innen kein Licht zu sehen ist, dennoch erkenne ich alles um mich herum, als wäre ich selbst eine art Lichtkegel. Ich kann erkennen dass in der Villa alles weiß ist, keine Farben, nur pures weiß.

Ich gehe ein paar Schritte weiter hinein, komme an einer Treppe an, drehe jedoch um, und blicke auf die Menschen, die mit mir hinein gingen. Jedoch erkenne ich sie nun deutlich und sehe, dass es gar keine echten Menschen sind. Es sind weiß-graue Steinfiguren, mit Linien und Symbolen überall...

...Aber dann wache ich auf und weiß gar nicht, wie ich das nun richtig deuten soll. Ich meine, es fühlt sich nicht nach einem Albtraum an, mal abgesehen von der Stelle an der ich mich erschrecke wenn sich die Tür öffnet. Ich hatte diesen Traum nun schon ein zweites Mal und bin nun genau so verwirrt wie beim ersten mal. Der Traum fühlte löste in mir kein unwohlsein oder anderes negatives aus, jedoch auch kein gutes Gefühl. Eher etwas neutrales. Ich verstehe das nicht, fuck.